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Taisersdorfer Ringer-Veteranen holen fünf Medaillen

Die Ergebnisse unserer KSV-Starter:
B 41-45 Freistil: Andreas Rinderle (78kg),  2. Platz,   B 41-45 Greco: Andreas Rinderle (78kg),  2. Platz
B 41-45 Freistil: Mario Häuslbauer (88kg), 2. Platz,   B 41-45 Greco: Mario Häuslbauer (88kg),  4. Platz
C 46-50 Freistil: Michael Amann (88kg),  1. Platz
D 51-55 Freistil: Peter Ertl (70kg),  5. Platz,    D 51-55 Greco: Peter Ertl (70kg),  3. Platz

Vereinswertung alle Altersklassen und beide Stilarten: 4. Platz von 85 Vereinen!
>> Zu den Ergebnissen (alle AK un GK):
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Bei den Deutschen Meisterschaften der Veteranen (German Masters) in Waldaschaff (Hessen) erkämpften die vier Taisersdorfer Teilnehmer insgesamt fünf Medaillen. Während Michael Amann (Gold), Mario Häuslbauer (Silber) und Peter Ertl (Bronze) jeweils einmal auf dem Siegerpodest standen, schaffte dies Andreas Rinderle mit zwei Mal Silber in beiden Stilarten gleich doppelt. Die vier „Oldies“ des KSV Linzgau Taisersdorf wurden voll gefordert, denn sie mussten an beiden Tagen insgesamt 22 Mal auf die Matte.

Der dreifach German Masters Sieger der Altersklasse A Andreas Rinderle ging erstmals in der Altersklasse B (41 bis 45 Jahre) in der Gewichtsklasse bis 78kg an den Start. Der Linzgauer musste sich im Freistil zunächst Titelverteidiger Martin Buhz (PSV Rostock) entscheidend geschlagen geben. Den Kampf um Silber gegen Hamid Nikkah (Wrestling Tigers Rhein Nahe) gewann er mit 5:1 Punkten. Im klassischen Stil besiegte er im ersten Duell Erkan Kaymak (KSV Witten) mit 3:1 Zählern. Im Kampf um Platz eins musste der Linzgauer Greco-Trainer die Überlegenheit des früheren deutschen Spitzenringers Eduard Kratz (RG Lahr) anerkennen und sich vorzeitig mit 0:8 Punkten geschlagen geben.

Mario Häuslbauer (Altersklasse B) ging erstmals bei den German Masters in der Klasse bis 88kg an den Start. In seiner Spezialdisziplin (Freistil) gewann er das Auftaktduell gegen Vadim Aristov (KG Kirchheim-Köngen) mit 11:0. Gegen den früheren Deutschen Spitzenringer Björn Holk (TV Essen-Dellwig) unterlag er klar mit 2:13 Punkten. Mit zwei weiteren Punktsiegen gegen Timo Dagenbach (KSV Appenweier) und Valerij Scheibler (Vfl Obereisesheim) sicherte er sich die Silbermedaille. Im klassischen Stil lief es am zweiten Tag nicht mehr so gut für Mario Häuslbauer. Nach zwei Niederlagen gegen Doppelsieger Björn Holk sowie Martin Huhle (SV Albrechts) kam er im dritten Kampf gegen Timo Dagenbach wie schon im freien Stil zu einem klaren Punktsieg. Das entscheidende Duell um die Bronzemedaille verlor er dann knapp mit 4:7 Zählern gegen Valerij Scheibler und wurde Vierter.

Michael Amman, Altersklasse C (46 bis 50 Jahre), trat nur im Freistil an und konnte in der Klasse bis 88kg seine beiden Poolkämpfe gegen Alexander Tropmann (TSV Kottern) und Musa Bisultanov (Lüneburger SV) klar gewinnen und stand somit im Finale. Mit einem vorzeitigen 11:0 Überlegenheitssieg gegen Ali Celebi (ASV Dieburg) sicherte sich der Linzgauer zum zweiten Mal nach 2017 die Goldmedaille bei den German Masters.

Peter Ertl, Altersklasse D (51 bis 55 Jahre) traf in der Gewichtsklasse bis 70kg in beiden Stilarten auf sehr starke Gegner. Im Freistil musste er vier Niederlagen hinnehmen, hatte allerdings bei den zwei knappen 6:9 Punktniederklagen gegen Winfried Kuhner  (KSV Hofstetten) und Nasanbayar Bodigerei (RC Erlensee) etwas Pech. Am Ende belegte er den fünften und letzten Platz. Im klassischen Stil unterlag er zunächst dem späteren Sieger Stefan Bittmann (KSC Motor Jena) mit 0:9. Im zweiten Duell musste er sich Ilie Winheim (Vfl Obereisesheim) nach Führung noch äußerst knapp mit 2:3 Punkten geschlagen geben. Im letzten und entscheidenden Duell um die Bronzemedaille gegen Winfried Kuhner gab Peter Ertl nochmals alles, holte einen Rückstand auf und siegte am Ende knapp mit 6:5 Zählern. Der verdiente Lohn nach insgesamt sieben schweren Kämpfen war die Bronzemedaille.
Das Taisersdorfer Ringer-Quartett zeigte insgesamt eine sehr starke Leistung. In der Vereinswertung aller Altersklassen und beiden Stilarten belegten sie einen sensationellen vierten Platz von insgesamt 85 teilnehmenden Vereinen.

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