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Paukenschlag bei den Ringern

Mutige Entscheidung der Ringer aus Gottmadingen und Taisersdorf zur Kampfgemeinschaft. 
Den Blick nach vorne richten die Ringer aus Taisersdorf und Gottmadingen. Nach einem ungewöhnlichen Jahr praktisch ohne Wettkämpfe beginnt die Planung für die neue Saison. Einen mutigen Schritt gehen die beiden Vereine aus dem Linzgau und dem Hegau.

In erster Linie aus sportlichen Gründen bilden sie für 2021 eine Kampfgemeinschaft. Von dieser wollen beide Vereine gleichermassen profitieren. In erster Linie sollen die eigenen talentierten Ringer gehalten und ihnen eine Plattform geboten werden auch höherklassig zu ringen.

Nachdem in der vergangenen Saison wegen Entscheidungen der Verbände, Vereine und der Pandemie die Durchführung in den Ligen praktisch unmöglich geworden war, hoffen die Ringer dass 2021 wieder Mannschaftskämpfe stattfinden werden.

Gottmadingen und Taisersdorf, die gemeinsam auf eine lange Tradition in Südbaden zurückblicken, wollen gemeinsam in die neue Saison starten und im Hegau Bodenseegebiet spannende Ringkämpfe für ihre Ringerfans bieten. Wie sich die Saison gestalten wird ist derzeit noch nicht abzusehen. Die Regionalliga ist zumindest in der jetzigen Planung kein Thema. So gilt das Ziel aus der Verbandsliga wieder in die Oberliga aufzusteigen.

Die Kampfgemeinschaft bietet die Möglichkeit, die jungen Sportler zu halten und ihnen die Möglichkeit zu bieten auch hier in der Region hochklassig zu ringen. Dafür werden die Kräfte gebündelt aber auch der Aufwand geteilt, denn die Organisation eines Kampftages erfordert auch eine Vielzahl an Helfern.

RHL (Ringkampfsport Hegau Linzgau) Gottmadingen Taisersdorf wird die Gemeinschaft heissen. Einen guten Austausch sowohl auf der Matte als auch organisatorisch gab es in den letzten Jahren bereits. So bot Taiserdorf den Nachwuchstalenten Dario Dittrich und Tom Stoll die Möglichkeit in speziell für 2020 gegründeten Südbadenliga zu ringen nachdem die anderen Ligen pandemiebedingt bereits alle Wettkämpfe abgesagt hatten. Leider kam es bereits nach dem 2. Kampftag zu Absagen und schließlich zur Einstellung aller Wettkämpfe auf der Matte.

Auch die Derbys waren immer schon eines der Saisonhighlights bei denen auf und um die Matte eine freundschaftliche Atmosphäre bei bester Stimmung herrschte. Mit diesem Zusammenschluss beginnt eine Zukunftsplanung für die Ringer beider Vereine die sowohl sportlich aber auch aus Vereinssicht damit neue Wege beschreiten. Mit viel Zuversicht und Positiver Energie konnten sich die Verantwortlichen darauf einigen und hoffen dabei auf den Rückhalt bei ihren Fans und auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit in der kommenden Saison und viele spannende Kämpfe!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Saison 2019 waren sie noch Gegner, jetzt wollen Daniel Weh und Marco Martin gemeinsam um Punkte kämpfen. Bild: F. Martin

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